Rock für alle – Danke!

Hallo Mitstreiter,
es liegt mir sehr am Herzen Euch allen für Euren selbstlosen Einsatz zu danken. Ihr wart, jeder an seinem Platz, top Partner und habt bewiesen, dass man mit geringen Mitteln etwas Tolles auf die beine stellen kann – ein Lehrstück für den empathielosen, vor sich hindümpelnden Apparat, der unsere Stadt in die Bedeutungslosigkeit verwaltet.
Wir waren von Beginn an auf uns gestellt, denn das offizielle Gera hatte sich ja schon vor acht Monaten entschieden, dem Nazi-Stadtrat Gordon Richter den braunen Teppich auszurollen. …
Einer Verwaltung, die sich gegen die Zivilgesellschaft stellt, standen unser Akteure gegenüber, die dankbar dafür waren, dass sie mit uns Gesicht gegen den braunen Irrsinn, den Opportunismus der Karrieristen und die Gleichgültigkeit eigen konnten. Das macht Mut und gibt Kraft für weitere Aktionen, die wir sicher in naher Zukunft angehen müssen.
(…)
Schönen Sonntag und nochmals Danke
ED Färber

ROCK für ALLE am 1. Juli 2017 in Gera

Über zehn Jahre fand das Neonazi- Hasskonzert »Rock für Deutschland« in Gera statt. Nachdem in den vergangenen zwei Jahren Gera verschont geblieben ist, kündigen Neonazis für den 1. Juli 2017 erneut eine Veranstaltung an.
Schon am 1. Mai dieses Jahres haben wir in Gera gezeigt, dass wir gegen die menschenverachtende Ideologie der Neonazi-Szene klar Stellung beziehen und hunderte folgten unserem Aufruf.
Am 1. Juli wollen wir zeigen, dass Gera nicht für Neonazismus und Menschenverachtung, sondern für ein Miteinander und eine solidarische Gesellschaft steht.
Musik und Rock sind für alle Menschen und nicht nur für eine rassistisch definierte Volksgemeinschaft.
Und eben genau diese Vorstellung einer solidarischen Gesellschaft wollen wir dem Hasskonzert entgegensetzen und gemeinsam mit allen Menschen in Gera ein »Rock für Alle« feiern und damit ein Zeichen gegen das Neonazi- Konzert setzen.
Wir lassen uns – wie schon am 1. Mai 2017 – unsere Stadt nicht von Neonazis nehmen und rufen auch dieses Mal alle auf, beim „Rock für Alle” ab 14 Uhr vor dem KuK (Dr.-Eckner-Straße) vorbeizukommen und gemeinsam mit vielen anderen einen entspannten Tag in Gera zu verbringen: ohne Hass, ohne Neonazis und ohne menschenverachtende Musik.
Freut euch auf:

  • Matthias & Joschi
  • Schmidt & Freunde
  • SLIME
  • Dustlane
  • 2leben

zum FLYER 1Juli2017-GeraNazifrei-RockFuerAlle-FlyerDinlang-B-web

Bündnis zieht positives Fazit und übt Kritik an Versammlungsbehörde

Pressemitteilung 04.05.17
Unser Herz schlägt für die Demokratie
Bündnis zieht positives Fazit und übt Kritik an Versammlungsbehörde
 
Die Organisatoren des Bündnisses „Herz statt Hetze“ – in dem sich Gewerkschaften, Parteien, Vereine, Kirchen und der Förderkreis Landarbeit solidarisch engagierten – sehen den Verlauf des 1. Mai in Gera weitestgehend positiv. An den Aktionen gegen den provokativen Aufmarsch der neonazistischen Partei “Der III. Weg”, beteiligten sich mehr als 1500 Menschen. Ziel der Neonazis war es die jährlichen 1.Mai Feierlichkeiten der Gewerkschaften zu stören. Das ist ihnen nicht gelungen!
Wie im Aufruf des Bündnisses angekündigt, gab es vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten. Von politischen und kulturellen Höhepunkten beim DGB-Maifest bis hin zur Mahnwache an der Trinitatiskirche, den Kundgebungen an zentralen Orten und Plätzen sowie der Blockade des Naziaufmarsches, war es ein friedliches, kreatives und deutliches Zeichen der Zivilgesellschaft.
Die rund 800 TeilnehmerInnen der Demonstration „Antifa bleibt Landarbeit“ sollten vom Hauptbahnhof bis zum Südbahnhof laufen  und dabei auch die Wegstrecke der Neonazis überqueren. Sie wurden  jedoch durch die Polizei auf der Höhe des Stadtmuseums gestoppt, um den uniformiert auftretenden Teilnehmerinnen des Naziaufmarsches eine problemlose Anreise zu ermöglichen.
Auch auf dem DGB-Maifest zeigten viele Geraer, dass Neonazis nicht erwünscht sind. Trotz erschwerter Anreisemöglichkeiten verfolgten mehr als 1000 Menschen am Vormittag die Hauptreden von Wolfgang Lemb von der IG Metall und Sandro Witt vom DGB. Zum Kulturprogramm mit dem Höhepunkt Konstantin Wecker fanden über 2000 Menschen den Weg.
Im Laufstall zur „Vogelinsel“
Die knapp 400 aus ganz Deutschland angereisten Neonazis traten in  NS-verherrlichenden Dresscodes auf und konnten weitgehend unbeirrt ihren „Arbeiterkampftag“ inszenieren. Zu Beginn trampelten alle über die EU-Fahne, es wurde Pyro-Technik gezündet und in Reih und Glied gelaufen.
So richtig zu Wort gekommen sind sie aber nicht, angesichts der lautstarken „Nazis raus“- und „Haut ab“-Rufe die über den Platz schallten.
Die Polizei hatte den Auftaktort abgegittert, teilte die Stadt in zwei Zonen und begleitete den Aufmarsch mit mehreren Hundertschaften. Durch diese Entscheidung war die Bewegungsfreiheit für alle Bürger*Innen und Gäste der Stadt Gera nicht mehr möglich, auch für jene, die zum Hofwiesenparkfest wollten. Darin liegt auch die Ursache für die Sperrungen der Straßenbahnlinien 1 und 3 begründet.
Zweifelhaft erscheint ebenfalls die Praxis der Polizei bzw. Versammlungsbehörde mithilfe der Geraer Verkehrsbetriebe (GVB) anreisende und nicht-willkommene Demonstrationsteilnehmer vom Südbahnhof zum Auftaktort zu fahren.
Courage muss praktisch werden
Nach der „Blockadesituation“ in der Innenstadt, kam es zu einer Sitzblockade in der Clara-Zetkin-Straße. Diese führte dazu, dass die Route des Naziaufmarsches leicht geändert werden musste. Sie war aber vor allem Ausdruck eines freiheitlich-demokratischen Selbstverständnisses, welches von den Neonazis erklärtermaßen bedroht wird. Warum soll es nicht auch in Thüringer Städten wieder möglich sein, wie in Köln beim Bundesparteitag der AfD oder wie in Halle zum 1.Mai, mit tausenden Menschen ein klares Zeichen zu setzen und antidemokratische Aufmärsche einfach nicht zuzulassen.
Direkt nach Beginn dieser spontanen Versammlung zeigten vereinzelte Polizeibeamt*innen ein unverhältnismäßig aggressives Verhalten. Es gab vereinzelte Versuche der Polizei die Stimmung aufzuheizen, unter anderem kam es zum Einsatz von Pfefferspray und des Schlagstockes. Insbesondere gegenüber Menschen, die sich nachträglich beteiligen wollten, wurde fast ein Dutzend Hunde mit Maulkorb zum Einsatz gebracht. Die Anwesenheit der Hundestaffel und das permanente Filmen der friedlichen Sitzblockade trugen nicht zu einer Deeskalation bei.
Erst durch die Beteiligung von Abgeordneten des Thüringer Landtags und die wachsende Zahl der Leute drum herum, entspannte sich die Lage. Der deeskalierende Umgang mit einer friedlichen spontanen Versammlung die ein Zeichen des zivilen Protestes gegen rassistische Hetze ist, sollte den Einsatzkräften leichter fallen.  Courage endet nicht im Ordnungsamt, sondern sie bewahrt uns vor dem Zerfall der Ordnung.
An Auflagen des Ordnungsamtes oder Absprachen in Kooperationsgesprächen, hielt sich die Polizei auch nicht in jedem Fall, wie die Versammlungsleiter*innen von „Herz statt Hetze“ zum Teil erleben mussten. Es war auch bedauerlich, dass Vertreter*innen des Ordnungsamtes ausschließlich bei dem Naziaufmarsch zugegen waren. Im Gegensatz zu ihren Amtskollegen in Jena, vermissen wir außerdem das Engagement der Oberbürgermeisterin als erste Bürgerin der Stadt beim „Kehraus“ für ein demokratisches Zusammenleben.
Dank der Solidarität im Bündnis „Herz statt Hetze“ wurde das DGB-Maifest für viele Bürger*innen zu einem guten Ereignis und bestärkte sie im Engagement gegen Rassismus. Der Auftritt von Konstantin Wecker war ganz sicher der krönende Abschluss eines bunten Aktionstages – trotz  der verordneten „Innenstadtruhe“.
Fragen an die Stadtverwaltung Gera:

  • Warum konnte der Auftritt der Partei „Der III.Weg“ nicht verboten bzw. stärker beauflagt werden, trotz der Erkenntnisse aus Plauen 2016 und Saalfeld 2015?
  • Wieso wurde die Versammlung trotz Uniformierung nicht aufgelöst?
  • Weshalb zeigt sich die Stadtverwaltung so intransparent bezüglich der Anmeldung von Versammlungen unter freien Himmel?

Aktionstermine- und Orte am 1. Mai

Pressemitteilung
24.04.2017
 
Aktionstermine des Protestbündnisses „Herz statt Hetze“
Der 1. Mai ist ein Tag der Solidarität – das wird in Gera in diesem Jahr besonders zum Ausdruck kommen. Mit Blick auf das Aktionsprogramm von „Herz statt Hetze“ und seinen Bündnispartnerinnen finden sich viele Beteiligungsmöglichkeiten, um bereits vormittags Gesicht zu zeigen. Mit namenhaften und regionalen Künstlern, wie Konstantin Wecker, Strom und Wasser, Torres, One Step Ahead und vielen Anderen, wird es einen großen gemeinsamen Abschluss auf der Event-Fläche am Kultur- und Kongresszentrum geben.
1 – DGB-Maifest „Wir sind viele – wir sind eins“ – 10 bis 18 Uhr – Event-Fläche am Kultur- und Kongresszentrum (KuK) // Veranstalter: DGB Kreisverband Gera in Kooperation mit Grüne, DIE LINKE, SPD und CDA // 10:30 Uhr – Redebeiträge u.a. von Wolfgang Lemb (IG Metall), Sandro Witt (DGB), Ministerpräsident Bodo Ramelow, Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn und Podiumsdiskussion mit BundestagskandidatInnen // ab 14 Uhr – Kulturprogramm, u.a. mit Konstantin Wecker, Strom und Wasser, Alan Torres, One Step Ahead // weitere Informationen: thueringen.dgb.de
2 – Demonstration „Antifa bleibt Landarbeit“ –  9:30 Uhr am Hauptbahnhof Gera // Eine Initiative für antirassistischen Protest in der Provinz und in Solidarität mit den Betroffenen von rechter Gewalt // weitere Informationen: geraaufwuehlen.blogsport.de
3 – Kundgebung „Gera für Demokratie, Mitmenschlichkeit und Vielfalt“ – ab 10 Uhr –  Puschkinplatz // Vielfältige Aktionen mit Kulturpogramm // Piratenpartei Gera in Kooperation mit der TheaterFABRIK Gera
4 – Mahnwache „Menschenrechte sind unteilbar“ – ab 10 Uhr –  Trinitatiskirche (Heinrichstraße/ Ecke Talstraße) // Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Gera
5 – Kundgebung „Herz statt Hetze – Gemeinsam gegen Rassismus und rechte Ideologien“ – ab 10 Uhr – Heinrichstraße/Ecke Hainstraße // Grüne Gera
6 – Kundgebung „Integration braucht Verständnis – Helfen statt Hetzen“ – ab 10 Uhr – Sachsenplatz // Akzeptanz e.V.
 

Zitate vom AfD- Auflauf am 28.10.2016 in Gera – Brandner: Wahlfälschung zu Lasten der AfD +++ Dr. Frank wähnt sich im Kommunismus +++ Höcke beklagt Verurteilung von Holocaust- Leugnerin +++

Eröffnung der Kundgebung durch den Sprecher der AfD Gera, den Arzt Wolfgang Lauerwald, welcher seine Mutti mitgebracht hat…
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Stephan Brandner:
begrüßt anwesenden Pegida-Vertreter (mit Ordnerweste) sowie zugereiste Teilnehmer aus Hamburg und Österreich. (Geraer waren also nicht sooo zahlreich präsent)
Sein Thema ist der zuvor in einer gekürzten Vorabfassung erschienene Thüringenmonitor http://www.soziologie.uni-jena.de/thueringen_monitor.html
„Der Thüringenmonitor ist ein 50.000 Euro teures linkes Machwerk“ behauptet Brandner über die seit dem Jahr 2000 mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten herausgegebene Forschungsarbeit.  „Der Thüringenmonitor dient der Verunglimpfung liberaler, bürgerlicher, konservativer Ansichten und ist ein linkes – und schon weil es ein linkes ist, ist es überflüssig – Kampfmittel, welches dazu dient uns Thüringer schlecht zu machen und zu verunglimpfen und in die rechte Ecke zu stellen.“
(Merkwürdiges Weltbild: Alle außer der AfD sind Links – aber die AfD behauptet nicht Rechts zu sein – lachhaft!)
„Jetzt kommt der erste Höhepunkt meiner Rede: Ich sage ihnen voraus dass es nur noch maximal drei Ausgaben des Thüringenmonitors geben wird. (…) Nämlich sobald wir Ministerpräsident Björn Höcke in unseren Reihen begrüßen können.“ (Im Frühjahr sagte dieser Hellseher voraus, dass sich die Kanzlerin nur noch drei Monate im Amt hält. – Soviel zu Brandners Prophezeiungen…)
Der angebliche Demokrat Brandner behauptet weiter „Merkel hat im Bundeskanzleramt nichts verloren“. (Das haben wohl 12 Prozent AfD- Wähler zu entscheiden?)  
Brandner, der Vorsitzende des Landtagsausschusses für Migration, Justiz (!) und Verbraucherschutz behauptet weiter: „Sie wissen alle: Wahlen werden meist zu Lasten der AfD gefälscht.“ (…) „Seine Meinung kann man nicht mehr frei äußern.“ (Sagt einer, der seine wirren Ansichten – inklusive Verleumdungen und Beleidigungen – auf Straßen und Plätzen, im Landtag, im Internet und im Neuen Gera, der Zeitung seines AfD-Kumpans Harald Frank ausgiebig verbreiteten kann)
In Ermangelung eigener Themen liest MdL Brandner noch Witze aus dem Internet vor…
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Harald Frank, AfD-Mitglied und Förderer (Fraktion „Bürgerschaft“ im Geraer Stadtrat):
Das Protest- Läuten der Kirchenglocken, deutet der verwirrte Verleger als „Begrüßung“ und beginnt mangels eigener Gedanken mit einem Zitat von Gottfried Keller…
Dann noch ein Witzchen des “Familienunternehmers”: „Wir sehen nach dem Rechten, damit es uns die Linken nicht zerstören oder wegnehmen.“
Stellt AfD als Opfer dar, spricht von Panik in der Gesellschaft. Fantasiert von linken Provokateuren und Schlägern. (…) und meint dann allen Ernstes: „Wir brauchen Politiker die sich der Realität stellen.“  Dr. Frank fordert eine unabhängige Justiz (vermutlich wähnt er sich in einem Unrechtsstaat)
Frank zitiert reaktionäre Grütze aus dem AfD- Parteiprogram:
– Will Wehrpflicht wieder einführen (Soll die Bundeswehr noch mehr Kriege führen?)
– Absenkung der Steuerlast (Klar – nur Reiche können sich einen armen Staat leisten. Hier kommt wieder der Ex-FDPler Frank durch)
– Behauptet die Steuererhebung wäre Enteignung (Als Verleger mit eigener Zeitung braucht er wohl keine öffentliche Infrastruktur für Bildung, Arbeit, Soziales, Forschung, Familie usw.)
Behauptet wir hätten den Kommunismus (Seit wann gibt es im Kommunismus Steuern!?)
„Es geht uns also um eine Politik des deutschen Volkes“
Ruft das Thema „Sicherheit“ für die AfD aus.
Zum Schluss noch die bei Frank unvermeidlichen Zitate u.a. vom neurechten Götz Kubicek.
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Wiebke Muhsal:
„Gera zeigt, wir sind gegen Angela Merkel, wir sind gegen Bodo Ramelow, bis hierher und nicht weiter.“
Wirbt um Parteimitglieder…
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Björn Höcke:
Begrüßt „Patrioten“ aus ganz Deutschland auf dem Platz. (Es dürfte daher kaum Platz für Geraer gewesen sein)
Beginnt mit Medienschelte: Nach Übergriffen auf Journalisten würde die Thüringer Mediengruppe keine Inserate der AfD mehr veröffentlichen. „Die AfD steht für Rechtsstaatlichkeit und Gewaltlosigkeit. (…) Er könne aber nicht ausschließen dass man in unsere Demo Provokateure einschleuse.“ (Als wären nicht genug davon auf der Bühne!)
Freut sich über alternative Medienstruktur wie Dr. Franks Neues Gera. (…) fürchtet „Linksgrünrot eingefärbte Journalisten in den Altmedien.“ (…)
„Die meisten Altmedienjournalisten gehören zum Linksrotgrün versifften Herrschaftskartell.“ Höcke fabuliert mit Beispielen von Gewaltdelikten von „Rassismus von Zugewanderten gegenüber uns Biodeutschen“ Will in der „Vertrauensgemeinschaft eines gewachsenen Volkes leben“ (Eine nette Umschreibung für Volksgemeinschaft)
Höcke beklagt „dass eine 87 Jährige Seniorin zu 11 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt wurde, weil sie öffentlich einen historischen Sachverhalt leugnet. Wegen so genannten Meinungsdelikten sitzt man manchmal jahrelang in diesem freien demokratischen Rechtsstaat hinter Gittern.“  (Gemeint ist die Leugnung des Holocaust!)
http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/vlotho/vlotho/20904546_Holocaustleugnerin-zu-acht-Monaten-ohne-Bewaehrung-verurteilt.html    und:   http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Holocaust-Leugnerin-Haverbeck-macht-weiter,holocaustleugner122.html
Höcke wirbt um Mitglieder. (…) „Die Lebensräume für uns Deutsche werden immer kleiner.“ („Volk ohne Raum?“ https://de.wikipedia.org/wiki/Volk_ohne_Raum )
 
Quelle: Youtube
 
 

Überzeugungstäter: Verleger Dr. Harald Frank beim AfD-Wahlkampf in Sachsen Anhalt +++ Stadtsprecher Uwe Müller referierte zu "Political correctness und Gender-Wahn" +++ AfD zieht mit Nazikadern durch Gera

Ganz Rechts: Harald Frank. Rotary Club. Bürgerschaft. AfD. (http://afd-gera-jena-shk.de/2016/02/16/thueringer-wahlkampfhilfe-in-sachsen-anhalt/)

Ganz Rechts: Harald Frank. Rotary Club. Bürgerschaft. AfD. (http://afd-gera-jena-shk.de/2016/02/16/thueringer-wahlkampfhilfe-in-sachsen-anhalt/)


Verleger Dr. Harald Frank (Neues Gera) beim AfD-Wahlkampf in Sachsen Anhalt. Auch dem Letzten sollte klar sei, wir haben Sie längst in Fraktionsstärke im Stadtrat, die AfD.
Der Vorsitzende der Fraktion „Bürgerschaft” im Geraer Stadtrat spricht bei sämtlichen AfD-Demonstratinen in Gera und redet dort mehr oder weniger unverhohlen dem nationalistischen, völkisch-rassistischen Weltbild des Bernd Höcke das Wort. Auf der Liste der Bürgerschaft zur Kommunalwahl fand sich seinerzeit auch der jetztige Landtagsabgeordnete der AfD Stephan Brandner. Frank ist weiterhin Mitglied des elitären Rotary Club. Dieser lud am 15.2.2015 zum Vortrag „Political correctness und Gender-Wahn greifen unser Kulturgut an“. Referent war der Pressesprecher der Stadt Gera Uwe Müller, ebenfalls Rotarier. Offenbar sind neue Rechte und AfD zumindest inhaltlich nicht nur im Stadtrat vertreten, sondern mittlerweile auch im Rathaus selbst.
Stadtsprecher Uwe Müller als Referent bei einer Veranstaltung des Rotary Club, die dem Namen nach auch eine AfD/Compact/Neue Rechte/Querfront Veranstaltung sein könnte.

Stadtsprecher Uwe Müller als Referent bei einer Veranstaltung des Rotary Club, die dem Namen nach auch eine AfD/Compact/Neue Rechte/Querfront Veranstaltung sein könnte. (Quelle: http://www.rotary1950.net/gera/01_termine/index.php?tid=24567&kat=3)


Der Kreis schließt sich bei der Kundgebung der AfD am 19.02.2016 in Gera: Hier verteilen Helfer ein Faltblatt des Neurechten Junge Freiheit Verlages. Titel: „Gender Mainstreaming – Kinderseelen werden gebrochen…“. Ob Uwe Müller in seinem Vortrag daraus zitiert hat? In der zweiten Reihe marschierten Nazikader wie Jörg Krautheim und Christian Bärthel.
Bei der letzten Veranstaltung trug Krautheim noch die Fahne der “Identitären”, diesmal tut’s wohl auch die Wirmer-Flagge.
Am kommenden Samstag beim Thügida-Nazi-Fackelmarsch wird’s ja vielleicht doch wieder die Fahne von “Die Rechte” oder gleich die Reichsdeutsche. Wir sind gespannt.
Hintergrund zu Jörg Krautheim: https://www.gera-nazifrei.com/cms/2015/10/wir-lieben-gera-schlecht-getarnte-nazis/
sowie https://vimeo.com/141944270
und zu Christian Bärthel : https://www.gera-nazifrei.com/cms/2015/10/wir-lieben-gera-schlecht-getarnte-nazis-2/
Fahnenhalter- Jörg Krautheim, Christian Bärthel

Fahnenhalter- Jörg Krautheim, Christian Bärthel


Bei AFD noch in der zweiten Reihe…


“Das Volk”


 
 
 

Zitate von Dr. Harald Frank, Fraktionsvorsitzender der "Bürgerschaft Gera", auf AfD-Demo am 4.12.2015 in Gera

Dr. Harald Frank, Fraktionsvorsitzender der „Bürgerschaft Gera“,  beschwört auf AfD-Demo am 4.12.2015 in Gera den  Abwehrkampf gegen arabische und türkische Eroberungsabsichten +++ Zuwanderer vergleicht er mit der Sintflut +++ Griechenland gehört nicht zum westlichen Kulturkreis +++ Deutsche Ureinwohner stehen unter Schutz +++ Politik für Deutsche, nicht für Menschen +++ Bitte nicht Neubürger sagen +++
Zitate: „Die europäische Geschichte war über viele Jahrhunderte hinweg der Abwehrkampf gegen arabische und Türkische Eroberungsabsichten. (…)  „1683…war Wien erneut belagert. Und eigentlich war es eine europäische Gesamtanstrengung das diese Stadt gerettet wurde.“
„Auch wir in der EU werden dies einsehen müssen, dass geografische Grenzen weniger wichtig sind als kulturelle Grenzen. Das orthodoxe, sich immer mehr an Russland orientierende Griechenland gehört ebenso wenig zum westlichen Kulturkreis, wie Zypern, Serbien, Rumänien oder Bulgarien. Vom muslimischen Bosnien ganz zu schweigen. Religion und religiöse Ideologien müssen wieder ernst genommen werden. Wir können diese Ideologie nicht kontrollieren…“
„Sie kennen sicherlich den Spruch „Nach mir die Sintflut“, (…) nur was ist wenn die Sintflut vor meinem eigenen Tot kommt? (…) Wir wollen Politiker und eine Regierung die gesetzeskonform und im Auftrag der DEUTSCHEN – ich hab das extra nochmal getauscht – nicht im Auftrag der Menschen oder der Bevölkerung. Denn unsere Regierung ist dem deutschen Volk verpflichtet, das steht auch über dem Reichstag. Wir wollen also eine Regierung die im Auftrag der Deutschen handelt, wir wollen Änderungen und diese Änderungen werden wir erzwingen und wir schaffen das – denn wir sind das Volk.“ (Sprechchöre…)  „Etwas flapsiger formuliert: Wir sind die Ureinwohner dieses Landes. Und deshalb stehen wir unter Schutz und nicht Andere. (…) Wir sind die indigene Bevölkerung.“ (…)
„Wenn jeden Tag weiter zwischen fünf oder zehntausend Flüchtlinge, Migranten – nennen sie ES wie Sie ES wollen: bitte nicht Neubürger sagen (…).“
Mangels eigener Inhalte oder gar Argumente bläht der Redner seine Auftritte gewöhnlich mit Zitaten historischer Persönlichkeiten auf:
„Nach Luther: Wir stehen hier – wir können nicht anders – und wir müssen bestimmt noch oft hier stehen…  Und wir müssen den Politikern Druck machen, damit sie den Willen einer entschlossenen Masse der Bevölkerung tatsächlich akzeptieren und umsetzen.“
„Kraft muss wollen, oder sie ist keine Kraft“ – Dieses Zitat von Paul von Heyse wird ohne Quellenangabe nachgeplappert. Zum Schluss vergreift sich der Landesvorsitzende der „Familienunternehmer“ Dr. Frank an einem Tucholsky-Zitat, (Aus „Heimat“, veröffentlicht im Buch „Deutschland, Deutschland über alles“) – einem Werk in dem sich Tucholsky deutlich gegen deutschtümelnden Patriotismus wandte!) welches er sinnentstellend aus dem Zusammenhang reißt, um seine Deutschlandliebe zu begründen!
 Quelle: YouTube    –    Fortsetzung folgt…

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